Faire Wiesn

Unsere Bemühungen um eine faire Wiesn gehen in die nächste Runde!

Ein Projekt der MIN-Manufaktur 5 zusammen mit zahlreichen Partner*innen.

Genuss und Gaudi zum Wohle aller!

Wie können wir Genuss, Gaudi und Nachhaltigkeit in Zukunft auf dem Oktoberfest vereinen?

Zusammen mit 30 Projektpartner*innen wollen wir, dass das Oktoberfest und alle anderen Großveranstaltungen in München zu mehr Nachhaltigkeit beitragen. 
Beim Oktoberfest handelt es sich schließlich um das größte Volksfest der Welt. Wir möchten unser Augenmerk dabei besonders aufs Essen richten. Denn beim Thema Ernährung ist auf der Wiesn noch viel Luft nach oben. Die Wiesn und alle Großveranstaltungen auf städtischem Grund müssen Leuchtturmprojekte für echte Nachhaltigkeit werden.

Was wir bereits umgesetzt haben:

#Essensauswertung: Wie schon in den vergangenen Jahren haben wir für das Oktoberfest 2023 das Essensangebot anhand der Speisekarten von 32 Festzelten ausgewertet und analysiert. Unser Fazit: Wir freuen uns über die positiven Entwicklungen auf dem größten Volksfest der Welt, denn der Bio-Anteil des Speisekartenangebots steigt. Bis zu einer nachhaltigen und fairen Wiesn ist es aber noch ein weiter Weg. Die Ergebnisse der Essensauswertung haben wir im April an die Stadtpolitik übergeben. Ziel bleibt, das Oktoberfest bis 2035 auf 100 % Bioqualität und fair gehandelte Produkte umzustellen.

Bei Fragen dazu, gerne eine Mail an fairewiesn@m-i-n.net

#Hendlsauerei: Im Mai 2022 hatten wir mit der Aktion „Hendlsauerei – the Dark Side of the Wiesn“ auf dem Marienplatz  auf die „wahren Kosten“ der Wiesn und anderer Großveranstaltungen in der Stadt aufmerksam gemacht und einen Forderungskatalog an den Stadtrat weitergereicht. 

Aus der #Hendlsauerei wurde im Herbst 22 #fairewiesn: Unsere Bemühungen um eine faire Wiesn gingen während der Oktoberfestzeit 2022 mit einer Social-Media-Kampagne in die nächste Runde.

Unerwartet traf uns im März 23 eine Medienkampagne, nachdem wir in einer Pressemitteilung des Bayerischen Hotel- und Gaststättenverbandes DEHOGA heftige Kritik an unserer Kampagne „Faire Wiesn“ erfahren mussten und daraufhin ein Pressesturm losbrach. 

Ein wichtiger und positiver Schritt für uns war, dass sich im Juni 2023 Stadtpolitik, Stadtverwaltung, Oktoberfest-Gastronom*innen, Landwirt*innen und wir auf Einladung der Zweiten Bürgermeisterin Katrin Habenschaden zum Runden Tisch „Nachhaltige Großveranstaltungen“ getroffen haben. Mit dem Runden Tisch wurde eine wichtige Forderung unserer Initiative umgesetzt.

Und auch über das Jahr 2023 hinaus werden wir uns zusammen mit unseren 30 Projektpartner*innen für eine faire Wiesn einsetzen.

 

 

Was bisher geschah:

Hendlsauerei sorgt für große Aufmerksamkeit

Anfang Mai fand unsere Aktion auf dem Marienplatz statt, die 30 Projektpartner*innen aus München gemeinsam geplant und durchgeführt haben.
Unser Fazit: Wir freuen uns über die breite Aufmerksamkeit, die unser Hendlkarussell bekommen hat und dass die Stadträt*innen unsere Forderungen unterstützen. Jetzt sind sie an der Reihe einen Stadtratsantrag zu stellen und den Forderungskatalog so bald wie möglich anzugehen – mit einem Stadtratsbeschluss, einer „Umsetzungs-Studie“ und einem Runden Tisch für eine nachhaltige Wiesn.
Wir bleiben dran! #fairewiesn

Genuss und Gaudi auf der Wiesn – Geht nicht nachhaltig? Geht schon!

Mehr zu unserem Fazit und eine Übersicht der Pressestimmen findet ihr hier.

So kann es nicht weiter gehen

Als Münchner*innen und Umländer*innen, viele von uns begeisterte und langjährige Wiesengänger*innen, müssen wir zurzeit leider ganz klar feststellen: Wiesn und Nachhaltigkeit – das beißt sich. Gaudi und Genuss gehen zu Lasten von Mensch, Tier und Umwelt.

Das heißt nicht, dass allen Wiesnbeschicker*innen Fairness, Bio, Tierwohl und Nachhaltigkeit egal sind. Viele zeigen Interesse, das zeigen zaghafte Versuche Biohendl anzubieten oder Fairtrade Produkte. Der Anteil ist aber noch verschwindend gering. Das liegt auch daran, dass bei den Kriterien, nach denen die Beschicker*innen auf der Wiesn ausgewählt werden, dem Thema Nachhaltigkeit auf allen Ebenen viel zu wenig Bedeutung beimessen.

Unsere Weltstadt mit Herz muss eine Vorreiterin bei Klimaschutz und Ernährungswende sein!
Um die Klimaneutralität der Stadt München bis 2035 zu erreichen, braucht es deshalb auch eine nachhaltige Transformation der Münchner Großveranstaltungen. Zeit also, etwas zu ändern!

Die „enkeltaugliche“ Wiesn

Die Wiesn erhalten heißt, sie aktiv neu zu gestalten. Eine „enkeltaugliche“, nachhaltige Münchner Wiesn kann ein Zeichen setzen und zum fantastischen Beispiel werden: Genuß und Gaudi zum Wohle aller!

Wir fordern: Genuss und Gaudi zum Wohle aller!

Die Münchner Großveranstaltungen, allen voran die Wiesn, sollen weiterhin Feste der Lebensfreude, der Gastfreundschaft und des Genusses bleiben. Doch das Privileg, solche Feierlichkeiten ausrichten zu können, bringt eine Verantwortung mit sich, der sich München stellen muss. Denn beides im Einklang ist möglich: Genuss und Gaudi zum Wohle aller! – das muss die Zukunft des größten Volksfest der Welt sein.

Auf dass sich die Wiesn in Zukunft nachhaltig dreht. © digital cat from München, Bavaria unter CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons

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