Wir empfehlen: Indigene Strategien zur Verteidigung des Körper-Territoriums
20Jul19:0021:00Wir empfehlen: Indigene Strategien zur Verteidigung des Körper-Territoriums
Veranstaltungs-Details
Erinnerungskultur und koloniale Gewalt: Indigene Perspektive im Mittelpunkt Diese Veranstaltung findet im Rahmen der dreiteiligen Veranstaltungsreihe mit dem Titel „Erinnerungskultur und koloniale Gewalt – Indigene Perspektive im Mittelpunkt“ statt. Die von der
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Erinnerungskultur und koloniale Gewalt: Indigene Perspektive im Mittelpunkt
Diese Veranstaltung findet im Rahmen der dreiteiligen Veranstaltungsreihe mit dem Titel „Erinnerungskultur und koloniale Gewalt – Indigene Perspektive im Mittelpunkt“ statt.
Die von der Mubuka Initiative organisierten Veranstaltungen beschäftigen sich mit der kolonialen Geschichte in München aus einer heutigen indigenen Perspektive bzw. rahmen diese neu und
schaffen Räume für eine selbstbestimmte Erzählung. Im Zentrum steht die Begegnung mit Maurille Jeritz Jacinto Gomes Kukama, einer indigenen Akteurin und Geschichtslehrerin aus dem Amazonas.
Das Programm verfolgt damit eine narrative und erinnerungspolitische Neuorientierung. Es macht sichtbar, dass indigene Identitäten komplex, mehrschichtig und selbstbestimmt sind und nicht durch europäische Zuschreibungen vereinfacht werden dürfen. Zugleich greift es die Geschichte des 1820 nach München verschleppten Miranha-Mädchens auf und stellt die Frage, wie koloniale Gewalt, Auslöschung von Namen und fremde Repräsentation bis heute nachwirken.
Die Mubuka Initiative und setzt sich kritisch mit den ungleichen Nord-Süd-Beziehungen auseinander. Das Wort „muvuca“ stammt aus dem Tupí-Sprachstamm und bedeutet „Versammlung“ oder
„Zusammenkunft“. Mubuka steht auch für die ökologische Wiederherstellung degradierter Flächen.
Die Veranstaltungen finden in Portugiesisch und Deutsch statt.
Wann? Mo, 20. Juli, 19:00 Uhr
Wo? EineWeltHaus (Schwanthalerstraße 80 RG)