Warum München eine Nachhaltigkeitsstrategie braucht

Voraussichtlich am 25.03.22 oder am 01.04.22 findet ein Stadtrats-Hearing zur Nachhaltigkeitsstrategie statt (wurde vom November auf den Frühling verschoben). Die Forderung einer „echten“ gebündelten Nachhaltigkeitsstrategie war 2016 ein zentraler Gründungsimpuls von MIN. In einem kooperativen Planungsprozess gestalteten das Referat für Klima- und Umweltschutz und MIN gemeinsam das Programm.

In diesem Programm sind 3 Labs angedacht, die mit allen Teilnehmenden aktiv diskutiert und gestaltet werden sollen.

Mit unseren Bündnispartner*innen gemeinsam diskutieren wir im Januar (Einladung folgt) die Thesenpapiere, Anfang 2021 können sich alle für das Hearing anmelden.

 

Das sind die Themen der Labs:

  • MIN-Lab 1: Die Stadtgesellschaft aktivieren und einbeziehen

Mitwirkung und Teilhabe der Menschen sind Voraussetzungen, dass die Umsetzung der großen Transformation gelingen kann. Die Umorientierung Richtung Nachhaltigkeit fordert von allen Beteiligten neue Wege zu gehen: Abschied vom Ungeeigneten, Durchdenken und Erproben zukunftsfähiger Alternativen. Nutzen wir die Kompetenzen und das Wissen der Münchner*innen für die Zukunftsgestaltung unserer Stadt: Sie bringen ihre Ressourcen gerne ein für ihre Stadt. Die entscheidende Frage, die in diesem Lab diskutiert werden soll: Was braucht eine Kommune, um dieses Potenzial heben zu können?

Dieses Lab wir von Maren Schüpphaus (MIN) und Gerlinde Wouters (FoeBe) betreut.
Moderation: Julia Pfinder

Weitere Informationen dazu:  Lab1 Thesenpapier

 

  • MIN-Lab 2: Soziale Gerechtigkeit und Nachhaltigkeit – gemeinsam geht’s!

Im Nachhaltigkeitsdiskurs kommt die soziale Dimension der Nachhaltigkeit mit dem Element der sozialen Gerechtigkeit meist zu kurz. Erst in jüngster Zeit werden neben den planetarischen Grenzen die ungleichen und ungerechten Lebensbedingungen der Menschen im globalen Süden und in den Städten der Wohlstandsländer zur gesellschaftspolitischen Herausforderung.  Wie die sozial-ökologische Transformation so gestaltet werden kann, dass die Spaltung in Arme und Reiche, in bildungsferne und bildungsaffine Milieus, in Gewinner und Verlierer des Wandels und die Geschlechterungerechtigkeit überwunden werden kann, ist ein Thema von hoher aktueller Brisanz und muss als Querschnittsaufgabe im Münchner Nachhaltigkeitsmanagement verankert werden.

Dieses Lab übernehmen Saskia Adlon (Verein Stadtteilarbeit e.V.), Elena Golfidis (amanda – für Mädchen* und junge Frauen*, VfpI e.V.) und Thomas Ködelpeter (MIN).
Moderation: Dietmar Schöckel

Weitere Informationen dazu:  Lab2 Thesenpapier

 

  • MIN-Lab 3: München braucht ein effektives Nachhaltigkeitsmanagement!

Kommunen sind wichtige Akteure bei der Umsetzung der Agenda 2030 mit ihren 17 SDGs auf lokaler Ebene – so auch München. Mit Einzellösungen und unverbindlichen Zielen können diese komplexen Herausforderungen nicht bewältigt werden. Vielmehr muss ein professionelles Nachhaltigkeitsmanagement eingerichtet werden, da viele Themen, zahlreiche Akteure und ein langfristiger Zeitraum zu beachten sind.

Helmut Schmidt (MIN) und Verena Jörg (IHK) sind verantwortlich für Lab 3.
Moderation: Nana Kurmann

Weitere Informationen dazu:  Lab3 Thesenpapier

 

Warum hat München immer noch keine Nachhaltigkeitsstrategie?

München, Nachhaltigkeit

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