Die Zeiten werden härter, wir stärker! Panel am 26. November

Der Ton wird rauer, rechte Positionen gewinnen an Einfluss und demokratische Strukturen geraten unter Druck. Was bedeutet das für Menschen, die sich für Vielfalt, Menschenrechte und eine offene Gesellschaft einsetzen? Und wie stärken wir uns gegenseitig, statt in der Opferrolle zu bleiben?
Darüber sprechen wir am 26. November mit Hannes Kreschel und Dr. Britta Schellenberg im Münchner EineWeltHaus. Es ist eine Folgeveranstaltung von unserem Workshop zum 25jährigen Jubiläum im EineWeltHaus, die wir mit Nord Süd Forum München und dem eine EineWelthaus gestalten.
Wann? 26. November 2026, 18:30–21:00 Uhr
Wo? EineWeltHaus, Schwanthalerstraße 80, München
Die Plätze sind auf 100 Personen begrenzt. Melde dich rechtzeitig an und diskutiere mit uns, wie wir unsere Demokratie gemeinsam stärken können.
Wir fragen, welche Auswirkungen der Rechtsruck auf die Zivilgesellschaft hat, welche Erfahrungen unterschiedliche Akteur*innen machen und welche Strategien helfen, demokratische Räume zu verteidigen und solidarische Bündnisse zu stärken. Dabei werfen wir auch einen Blick nach Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern, wo rechtsradikale Akteur*innen schon viel Einfluss haben. Dazu schauen wir natürlich auch nach vorne: Wie schaffen wir Solidarität und schützende Strukturen für unsere Demokratie?
Wer ist dabei?
Hannes Kreschel – politischer Influencer aus Sachsen-Anhalt: Hannes Kreschel ist 23 Jahre alt, Jurist und in Sachsen-Anhalt aufgewachsen. Auf Social Media dokumentiert er Gespräche mit den Wütenden dieses Landes und Menschen aus dem rechtsextremen Spektrum. Dafür besucht er unter anderem Wahlkampfveranstaltungen und Demonstrationen. Mit seinen Videos macht er rechtsextreme Parolen und Widersprüche sichtbar und engagiert er sich für Demokratie. Dabei setzt er auf hartnäckige Fragen und direkte Gespräche auch wenn ihm Gegenwind entgegenschlägt.
Dr. Britta Schellenberg – Politikwissenschaftlerin an der LMU München: Dr. Britta Schellenberg beschäftigt sich am Geschwister-Scholl-Institut für Politikwissenschaft der LMU München mit Rechtsextremismus, Rassismus und Strategien für eine demokratische Gesellschaft. Sie untersucht, wie rechte Ideologien entstehen, wie sie öffentliche Debatten prägen und wie Politik und Zivilgesellschaft darauf reagieren können. Dabei verbindet sie wissenschaftliche Erkenntnisse mit praktischer Erfahrung: Sie berät staatliche und zivilgesellschaftliche Organisationen und entwickelt Bildungsprojekte.
So läuft der Abend
- Gespräch und Interview: Hannes Kreschel und Dr. Britta Schellenberg bringen ihre Erfahrungen und Perspektiven ein.
- Dialog und Interaktion: Du bist gefragt! Mit Abstimmungen, Fragen und einem gemeinsamen Stimmungsbild beziehen wir das Publikum ein.
Die Zielgruppe sind interessierte Einzelpersonen, die den Radikalisierungsprozess mitten in unserer Gesellschaft verstehen wollen und nach Lösungen für einen Dialog suchen. Die Veranstaltung richtet sich an Menschen, die sich vernetzen und Antworten finden wollen, wie wir unsere Demokratie in diesen schweren Zeiten stärken können.
Fotos: Hannes Kreschel & ForGeRex
britta schellenberg, Demokratie schützen, hannes kreschel, München, rechtsruck