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Abschiebeterminal & Angriff auf unsere offene Gesellschaft

In München füllen Straßenfeste, Konzerte und bald auch das Zamanand-Festival die Stadt mit Leben. Sie zeigen, was eine offene Gesellschaft ausmacht: Begegnung, Vielfalt, Leichtigkeit und Zusammenhalt.

Und in diesen leichten Sommertagen stimmte der Aufsichtsrat der Flughafen München GmbH im Juli 2026 für den Bau eines Abschiebeterminals.

Gemeinsam mit vielen anderen Organisationen lehnen wir dieses Vorhaben entschieden ab.

Aus dem Offenen Brief, der vor der Abstimmung verschickt wurde:

„Das Vorhaben steht im deutlichen Spannungsverhältnis zum Selbstverständnis der Stadt München. München wurde 2015 international zum Symbol einer solidarischen Aufnahmegesellschaft und hat sich 2019 als „Sicherer Hafen“ positioniert. Der Bau eines Abschiebeterminals, welches eine deutliche Intensivierung von Abschiebungen ermöglicht, sendet hingegen ein gegenteiliges politisches Signal – auch an unsere Mitbürger*innen, Kolleg*innen und Freund*innen ohne deutschen Stammbaum, ohne deutschen Pass oder mit prekärem Aufenthaltstitel.“

Statt Millionen an Steuergeldern in eine Infrastruktur der Abschiebung zu investieren, braucht es Investitionen in Bildung, Schulen, Krankenhäuser, bezahlbaren Wohnraum und Integration.

Wie zerbrechlich diese Werte sind, hat der Anschlag beim Christopher Street Day in Berlin auf erschütternde Weise gezeigt. Solche Taten richten sich nicht nur gegen einzelne Menschen. Sie greifen unsere offene Gesellschaft an. Unverzeihlich!

Dennoch darf dieses Attentat, politisch jetzt nicht instrumentalisiert werden.

www.abschiebeterminal-verhindern.de

Abschiebeterminal

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