Von Heidelberg nach München: Willkommen, Caro

Umzug wegen eines MIN-Praktikums: Carolin Rebstein kommt für die Dauer ihres dreimonatigen Praktikums nach München. Das bedeutet für sie nicht nur eine neue Arbeitsstelle und unbekannte Menschen, sondern auch eine neue Stadt.
In Heidelberg studiert sie Geographie und Spanisch. Im Verlauf des Studium rückt das Thema Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) stärker in den Mittelpunkt. Caro absolvierte eine Zusatzqualifikation in diesem Bereich und entwickelte für ihre Bachelorarbeit Lernmaterialien zu nachhaltigen Ernährungssystemen. Im Globalen Klassenzimmer leitet sie ehrenamtlich Workshops mit Schulklassen.
Neben dem Studium läuft und radelt sie gerne, ihre große Leidenschaft gilt jedoch dem Wasser: Sowohl im Kanu als auch im Drachenboot ist sie mit ihrem Team auf Wettkämpfen unterwegs. Ergänzend dazu gehört Krafttraining fest zu ihrem Alltag.
Herzlich willkommen, Caro! Wir empfehlen dir, während deiner Praktikumszeit mit dem Paddelboot von Lenggries nach München auf der Isar zu fahren.
Wie bist du auf die MIN aufmerksam geworden?
Eine gute Freundin von mir, die aus München kommt, hat mir die Praktikumsauschreibung der MIN geschickt. Sie wusste, dass ich gerade auf der Suche nach einem Praktikum im Bereich Nachhaltigkeit war und dachte, dass das gut für mich passen könnte.
Wie sieht dein (Wunsch-)Leben in fünf Jahren aus?
Ich werde hoffentlich einen spannenden Geographie-Master mit Schwerpunkt Nachhaltige Entwicklung erfolgreich abgeschlossen haben. Im besten Fall werde ich auch einen Job in diesem Bereich gefunden haben, der mir Spaß macht und einen Mehrwert bringt. Wahrscheinlich werde ich bis dahin auch wieder zurück an den Bodensee, meiner Heimatregion, gezogen sein.
Was sind deine Lieblingsorte in München?
Da ich erst seit zwei Wochen hier wohne, kenne ich noch nicht so viele Orte. Bisher hat mir der Nymphenburger Schlosspark und der Englische Garten sehr gut gefallen. Aber auch die Atmosphäre im Westend, die ich vor allem durch die Menschen hier kennenlernen durfte, begeistert mich.
Wenn du Oberbürgermeister*in von München wärst, was würdest du als Erstes ändern?
Ich denke, dass hier in der Stadt das Thema Mieten sehr sensibel ist. Als ich auf der Suche nach einer WG in München war, habe ich selbst die extrem hohen Preise gesehen. Als Oberbürgermeisterin würde ich mich für mehr bezahlbaren Wohnraum einsetzen.
Ein Satz zur MIN?
Die Arbeit von vielen engagierten Menschen ist sehr inspirierend und motivierend. Der Einblick in die zahlreichen Projekte zeigt mir: Nachhaltigkeit ist zwar ein langfristiger Prozess, der noch vieles vor sich hat, findet aber hier in München, unter anderem durch die MIN, bereits auf wirksame Weise statt.
Wir suchen immer junge Menschen, die offen und neugierig sind und sich im Rahmen eines Praktikums dem Thema nachhaltige Städte nähern möchten.